juniorCampus - Sommerferien 2011

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juniorCampus 2011

Beim juniorCampus steht das spielerische Lernen durch Erfahrung, in dem man etwas tut, etwas ausprobiert im Vordergrund. Kinder und Jugendliche können in den Sommerferien verschiedene Kurse besuchen, Versuche durchführen und eigene Erkenntnisse sammeln. Zum Beispiel „Der DaVinci Code“. Wie kann man auf einfachste Weise einen Text verschlüsseln (kodieren) und wieder entschlüsseln. Oder "Ein Praktikum rund um den Regenwurm". Mit verschiedenen Methoden werden wir lebende Regenwürmer untersuchen, um zu verstehen, wie so ein Tier aufgebaut ist, wie es besipielsweise mit Biut vesorgt wird oder ob es wirklich ein Gehirn hat – und vieles mehr.

Darüber hinaus werden juniorCamus-Vorlesungen von hochkarätigen Professoren angeboten. Ziel ist Kinder und Jugendliche durch interessante Vorträge und praktische Versuche für Wissenschaft und Technik zu interessieren. Und auch Kindern aller Bevölkerungsschichten die Möglichkeit bieten, an Vorlesungen von honorigen Professoren teilzunehmen.

Schwarzwälder Bote

Nagolder Sommerferienkalender

 Chemie - kurios spannend und alltäglich!

 

chemie250Chemisch begann der Samstag im Jugendforschungszentrum. Die  neun erfolgreichen Chemiker, oder die es einmal werden wollen erwarteten viele Versuche.

Sehr konzentriert und begeistert mischten die Kinder Rotkohlsaft mit unterschiedlichen Substanzen wie Seife, Essig oder Zitrone- ein Versuch, der sich auch problemlos zu Hause durchführen lässt.

Ebenso wie der Bau einer Backpulverrakete. Hierbei konkurrierten die zehn - dreizehnjährigen Kinder darum, welche Rakete am besten und höchsten fliegt.

Als Höhepunkt zeigte Cora Wiesner Show- Versuche die den Kindern zeigten, was die Chemie noch kann: verschiedene Flammenfarben, ein brummendes Gummibärchen, leuchten im Dunkeln oder ein ständiger Farbwechsel einer Flüssigkeit. Cora Wiesner, Studentin der Universität Tübingen, verstand dieses Fach mit kuriosen und spannenden Themen interessant zu gestalten.

 

 

Tümpeln - Interessantes im Wasser

 

Tmpeln300Unser Ziel für dieses Projekt lag im Kreuzertal. Hier fließt ein kleiner Bach, der sowohl flache Stellen als auch tiefere Bereiche aufweist. Mit zehn Kindern in Schlepp wanderten Gila und Daniela von JFZ los, nachdem die Gruppe sich mit Sieben, Eimern, Marmeladengläsern und Federstahlpinzetten ausgerüstet hatte.

Am Bach angekommen fingen wir diverse Wasserbewohner ein: Bachflohkrebse, Köcherfliegenlarven, Wasserschnecken, Plattwürmer oder die im Wasser lebende Schnakenlarve. Besonders aufregend war unsere Begegnung mit einer schon fast erwachsenen Molchlarve, die eines der Kinder im Bach fangen konnte.

Die meisten Tiere ließen wir wieder im Bach frei, einige kleinere Exemplare trugen wir uns JFZ um sie unter dem Binokular zu beobachten und zu zeichnen. Diese Tiere ließen Gila und Daniela aber anschließend auch wieder frei.

 

 

 

Wilhelma Ralley - mit Affenführung

 

Wilklein1Nach einer kurzweiligen Fahrt mit der Bahn trafen Gila, Daniela und Marcus mit 12 Kindern in der Wilhelma ein. Wir konnten uns noch kurz das Sukkulentenhaus anschauen, bevor wir uns mit Frau Bischoff zur Affen-Führung trafen. Frau Bischoff erklärte uns wie Affenfamilien miteinander leben und zeigte uns die Zwergseidenäffchen, die mit nur 150g kleinsten Affen der Welt. Auch den Unterschied zwischen ‚Feuchtnasen‘ (Lemuren und Loriartige) und ‚Trockennasen‘ (z.B. Gorillas, Bonobos) lernten wir kennen.

Am Ende einer kurzen Mittagspause am Spielplatz starteten wir unsere Rally, die uns quer durch den Zoo führte. Die neugierigen Pinguinen, die an unseren Ralley-Fragebögen knabberten oder auch die Giraffen mit ihren langen Hälsen konnten wir trotz vieler anderer Besucher genau beobachten.

Nach einem anstrengenden aber interessanten Tag traten wir die Heimfahrt an.

 

Tropische Tiere im Terrarium

 

SFPr2011 TropTiere HeinerGtz 01 kleinIm Rahmen des Sommerferienprogramms hatten 15 Kinder die Chance exotische Tiere, welche inzwischen die Zimmer vieler Kinder und Erwachsenen bevölkern, von nahem zu betrachten und einiges über sie zu erfahren. Es wurden Stabschrecken, welche sich als Äste tarnen; Vogelspinnen, deren Gift nur so stark ist wie ein Bienenstich; Achatschnecken und Rießentausendfüßer aus Afrika; Jungferngeckos welche dank ihrer Haftlamellen kopfüber an einer Glasscheibe laufen können; Leopardgeckos die Winterruhe machen müssen und ein Königspython und eine Kaiserboa als Vertreter der Schlangen gezeigt.

In ein kleines Heftchen mit Bildern der jeweiligen Tiere durften sich die Kinder Notitzen zur Herkunft, Nahrung, zum Lebensraum und andere interessante Fakten, notieren.

Dabei wurde oft nach der Lebenserwartung der Tiere gefragt und alle waren beieindruckt, dass eine Vogelspinne bis zu 25 Jahre alt werden kann.

Die Frage nach dem Tier welches ihnen am meisten gefallen hätte, beantworteten viele mit Boa constrictor imperator: der Kaiserboa. Die Leopardgeckos dagegen haben vor allem bei den Mädchen großen Anklang gefunden.

Am Ende waren die Kinder sehr Stolz, dass ihnen allen eine Vogelspinne über die Hand gekrabbelt ist (die Mädchen hatten weniger Angst als einige Jungs) und dass jeder einmal eine Schlange halten durfte.

Heiner Götz, Lehramtsstudent der Uni Tübingen