JuFo 2014

Fast alle

Arbeitswelt

Elektronische Düngemittelüberwachung bei Zier- und Nutzpflanzen

Jessica Nowak, Melanie Fischer und Urs Urs Läpple

Jessica Nowak, Melanie Fischer und Urs Urs LäppleWie kann das Grundwasser und auch die Pflanzen vor einer zu hohen Nitrat Konzentration geschützt werden? Die beiden 15-jährigen Jessica Nowak und Melanie Fischer vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold und der 16-jährige Urs Läpple vom Katholischen Freien Gymnasium St. Meinrad in Rottenburg haben sich damit befasst, welche Art von Elektrolyten im Erdboden vorhanden sind, und wann es Sinn macht Pflanzen zu düngen oder gegebenenfalls das Düngemittel abzusetzen. Die Jungforscher haben heraus gefunden, dass mit Hilfe der Impedanzspektroskopie Düngemittelkonzentrationen bestimmt werden können.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein


Regionalsieg! 1. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt

Nicht-Newtonsche Fluide und Schallschutz?

Dana Tran

Dana TranDie 17-jährige Dana Tran vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold hat sich zum Ziel gesetzt, das nicht-newtonsche Fluid Maisstärke mit Wasser zu untersuchen und eine Alternative zu herkömmlichen Schallschutzmauern (die aus Beton, Kunststoff oder Metall bestehen) zu entwickeln, da das Fluid bei Schalleinwirkung durch einen Basslautsprecher auch schlagartig fest wird. Untersucht wurde das Fluid unter anderem mithilfe von Kugeln und Lichtschranken, sowie mit High-Speed-Kamera-Aufnahmen.

Nicht-newton'sche Fluide besitzen die Eigenschaft unter bestimmen Bedingungen sowohl fest, als auch flüssig zugleich sein zu können. Bei geringer Druckeinwirkung (wie z. B. Luftdruck) verhalten sich die Fluide flüssig. Wird jedoch der Druck beispielsweise durch einen Faustschlag erhöht, werden sie schlagartig fest. Beispiele für nicht-newtonsche Fluide sind Treibsand, Blut, Ketchup oder auch Maisstärke mit Wasser.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

Biologie

Wenn Federn zu Bienen werden – künstliche Bestäubung

Selin Cokurcu

Selin CokurcuVon den wichtigsten 100 Nutzpflanzen der Welt werden mehr als 70 von Bienen bestäubt. Bienen sind 30 Prozent der weltweiten Ernte indirekt zu verdanken. Im Süden Chinas gibt es schon seit Ende 1980 kaum noch Bienen. Dort bestäubt man mittlerweile mit der Hand. Grund genug für die 11-jährige Selin vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold unterschiedliche künstliche Bestäubungsarten zu untersuchen. Sie verwendete zum Beispiel Federn oder Wattestäbchen, mit denen sie die Blüten bestäubte. Selin untersuchte bei Lilien nach der erfolgreichsten künstlichen Bestäubungsmethode.

Betreuerin: Alina Renz

 

Mikrobiologisches Verfahren zur Herstellung von Erdgas

Jan Zudock, Luca Zipfel

Jan Zudock, Luca ZipfelWie kann man erneuerbare Energie für eine sichere und konstante Energieversorgung nutzen? Jan Zudock vom Otto-Hahn Gymnasium, Nagold und Luca Zipfel vom Christophorus Gymnasium, Altensteig suchten nach Möglichkeiten ungenutzten Windkraftstrom chemisch zu speichern. Am besten dafür geeignet hat sich Erdgas. Hierfür haben sie ein spezielles Verfahren entwickelt. Im ersten Schritt wird elektrische Energie über die Kolbe-Synthese in Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff umgewandelt. Im zweiten Schritt werden diese Produkte über einen Bioreaktor – durch Methanosarcina barkeri – in Erdgas umgeformt. Dieses Erdgas lässt sich dann direkt in das deutschlandweite Gasnetz einspeisen.

Betreuer: Bernd Kaiser, Alina Renz

 

Naturfarben

Marie-Christin Baum, Sarah-Jane Katz, Emilia Böpple

Marie-Christin Baum, Sarah-Jane Katz, Emilia BöppleDie Jungforscherinnen von der Christiane-Herzog-Realschule aus Nagold: Marie-Christin Baum (13 Jahre), Sarah-Jane Katz (13 Jahre) und die 12-jährige Emilia Böpple sind überzeugt, dass Farben und Farbstoffe für die Menschen in erster Linie schmückende und symbolische Funktionen haben. Sie haben aus verschiedenen Naturmaterialien selber Farben hergestellt. Anfangs haben sie mit Hilfe von Speisestärke, Wasser und Lebensmittelfarbe Kreide hergestellt. Zukünftig wollen die jungen Damen Farbstoff aus natürlichen Stoffen gewinnen.

Betreuer: Andreas Ade

 

Chemie

Immer der Nase nach – Extrahieren von Geruchstoffen

Carolin Köbele und Lisa Weiß

Carolin Köbele und Lisa WeißDie zündende Idee zu diesem Projekt kam Carolin Köbele und Lisa Weiß (beide 14 Jahre) vom Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold nach dem Lesen des Buches "Das Parfüm" von Patrick Süßkind. Es handelt sich um den Parfümier und Mörder Jean-Baptiste Grenouille, der den Geruch seiner Opfer zu konservieren versuchte. Die Jungforscherinnen probieren mit Hilfe der Destillation den Geruch aus gewöhnlichen und ungewöhnlichen Stoffen zu gewinnen. Sie haben herausgefunden, wie man Duftstoffe überhaupt extrahieren kann.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

 

2. Platz im Fachgebiet Chemie

Warum und wie schnell wird Milch sauer?

Anna-Lena Zudock, Hugo Benz

Anna-Lena Zudock, Hugo BenzAnna-Lena Zudock (13 Jahre) und Hugo Benz (13 Jahre) beide vom Otto Hahn Gymnasium in Nagold führten temperaturabhängige Versuche mit Milch durch. Unter welchen Bedingungen wird Milch am schnellsten oder am langsamsten sauer? Über mehrere Tage hinweg untersuchten sie den pH-Wert der Milch bei unterschiedlichen Temperaturen mit einem pH-Meter. Dabei fanden sie eine Methode, wie der Begriff „sauer" wissenschaftlich definiert werden kann.

Betreuerin: Dana Tran


Regionalsieg! 1. Platz im Fachgebiet Chemie

Untersuchung von Metalllegierungen

Jasha Grüner

Jasha GrünerDer 11-jährigen Jasha Grüner vom Otto-Hahn-Gymnasium hatte sich zum Ziel gesetzt, aus Kupfer und Zinn Bronze herzustellen. Um das Verhalten von Metalllegierungen besser zu verstehen, hatte der Jungforscher Phasendiagramme von Zinn/ Zink- und Zinn/ Bismut aufgenommen. Zuerst wurden die Metalle in bestimmten Verhältnissen abgewogen (10% Zinn- 90% Zink…), und dann in einem speziellen Ofen bei bis zu 500°C geschmolzen. Danach bestimmte Jasha aus den Abkühlkurven die für das Phasendiagramm notwendigen Punkte (Breakpunkt und Arrestpunkt). Um Bronze herzustellen, wurde im Garten des JFZ ein spezieller Ofen aus Schamottesteinen gebaut, der Temperaturen bis 1100°C erreicht.

Betreuer: Prof. Klein


Regionalsieg! 1. Platz im Fachgebiet Chemie

Gingerol der Heilstoff des Ingwers

Valentin Graf

Valentin GrafMit diesem Projekt befasste sich der 14-jährige Valentin Graf von der Waldorfschule Uhlandshöhe aus Stuttgart. Valentin wollte herausfinden, was genau hinter der Wirkung von Ingwer steckt. Seine Recherchen ergaben, dass Ingwer eine Heilwirkung besitzt. Nach kurzem Forschen fand er heraus, dass der Scharfstoff Gingerol, gleichzeitig auch der Wirkstoff des Ingwers ist. Er hat diesen Stoff extrahiert und konzentriert, um ein Präparat in Tablettenform zu erhalten.

Betreuer: Theo Maulbetsch

 

 

 

Mathematik / Informatik

Regionalsieg! 1. Platz im Fachgebiet Mathematik

Mathematische Beweise für „Indisches“ Kopfrechnen

Luis Röhm und Benedikt Link

Luis Röhm und Benedikt LinkDie Schnelligkeit, mit der Rechnungen ausgeführt werden können haben die 11-jährigen Luis Röhm und Benedikt Link vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold fasziniert und überzeugt, sich mit der Vedischen Mathematik zu befassen. Durch Beweise konnten die beiden Jungforscher zeigen, dass diese Mathematikregeln komplett bei vielen Rechenmethoden funktionieren und angewendet werden können.

Betreuerin: Cosima Weber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Physik

Eine umweltfreundliche und automatische Stadtbeleuchtung

Marcel Deuble, Antonio Krecic, Daniel Bartl

Marcel Deuble, Antonio Krecic, Daniel BartlMarcel Deuble (14), Antonio Krecic (15) und Daniel Bartl (16) von der Christiane-Herzog Realschule in Nagold haben ein „nachhaltiges Beleuchtungskonzept“ entwickelt. Den Jungforschern ging es darum, dass die Beleuchtung automatisch einschaltet, sobald es dunkel wird und ausschaltet, wenn es hell wird. Dabei erzeugen Solarzellen den Strom für die Beleuchtung. Tagsüber wird der Akku, der die Beleuchtung betreibt von Solarzellen geladen.

Betreuer: Andreas Ade

 

 

 

 

Regionalsieg! 1. Platz im Fachgebiet Physik

Einfluss der Oberflächenspannung auf die Fließgeschwindigkeit von Fluiden in Kapillaren

Luisa Rank, Sharina Kimura

Luisa Rank, Sharina KimuraLuisa Rank und Sharina Kumura vom Dröste-Hülshoff Gymnasium in Rottweil beobachteten das Verhalten von Flüssigkeiten in Kapillaren und stellten fest stellt, dass die Geschwindigkeit des Fluids von dem ausgeübten Druck, der Länge, dem Durchmesser der Kapillare und der Viskosität des Fluids abhängt. Dies geht auch aus der Hagen-Poisouille-Gleichung hervor, in welcher der ausgeübte Druck proportional zu dem Durchflussvolumen des Fluids durch die Kapillare dargestellt wird. Die 17-jährigen fragten sich, ob die Formel vollständig ist. Durch experimentelle Untersuchungen der Abhängigkeit des Durchflussvolumens von Durchmesser der Kapillare und Druck wurde eine Abweichung der experimentellen Ergebnisse von den theoretischen Ergebnissen, welche durch die Verwendung der bekannten Formel erhalten wurden, festgestellt. Daraus lies sich ableiten, dass eine Größe Einfluss auf die Fließgeschwindigkeit hat, welche bislang in der Hagen-Poisouille-Gleichung nicht vorkommt, die Oberflächenspannung. Lusia und Sharina versuchten nun den Einfluss der Oberflächenspannung zu definieren und in die bekannte Formel zu integrieren.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein


2. Platz im Fachgebiet Physik

Experimente mit Federn

Benjamin Graf

Benjamin GrafAls der 12-jährige Benjamin Graf von der Waldorfschule Uhlandshöhe in Stuttgart einmal seinen Kugelschreiber genauer unter die Lupe nahm, flog beim Aufschrauben auf einmal die Feder auf und davon. Dies machte ihn neugierig darauf, warum in der Feder eine solche Kraft steckt. Er stellte dabei fest, dass Federn oft auch an vielen anderen Stellen im Alltag zum Einsatz kommen. So fragte er sich, wie man die Eigenschaften von Federn beschreiben kann? Wie bei Gummi kann man die Federn durch eine Kraft ausdehnen bzw. verlängern und zusammendrücken. Benjamin wollte das zugrundeliegende physikalische Gesetz durch die Auswertung von Messungen herausfinden. Außerdem interessierte ihn die Frage, was passiert, wenn man gleiche Federn hintereinander bzw. parallel verbindet. Schließlich fand der Jungforscher heraus, dass die Schwingungsdauer nicht in einfacher Weise von Masse abhängt die an der Feder zieht, sondern auch von der Art der Feder und weiteren Faktoren.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

Technik

E-Bass Eigenproduktion

Tim Braun, Tom Eckstein

TIMTOM-WA0005Der 14-jährige Tim Braun und der 15-jährige Tom Eckstein von der Friedrich-Boysen Realschule in Altensteig wollen mit Hilfe einer CNC-Fräse einen E-Bass Korpus und Hals herstellen. Später werden Korpus und Hals zusammen gesetzt, dann wird der E-Bass gefärbt und es werden weitere kleine Feinheiten korrigiert. Am Ende des Projektes werden die Elektronik eingebaut und die Saiten über die Brücke in die richtige Position gebracht. Nun heißt es nur noch stimmen und der Bass ist fertiggestellt.

Betreuer: Theo Maulbetsch und Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

Elektronischer Höhlenforscher

Julian Bonfert

Julian Bonfert kopieDer 12-jährige Julian Bonfert vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold wollte einen Roboter bauen, der das Erforschen von Höhlen leichter macht. Um die Aufgabe zu lösen untersuchte er verschiedene Roboterbausätze (Lego Mindstorms und Fischertechnik ROBO TX). Auf die Idee ist er im Geschichtsunterricht in der Schule gekommen als er erfuhr, dass viele Leute beim Erforschen von Höhlen verschüttet wurden oder ums Leben gekommen sind.

Betreuer: Urs Läpple




 

Entwicklung eines selbststeuernden Autos

Jan Kreimeyer, Christoph Mast

Jan Kreimeyer, Christoph MastDer Spritverbrauch bei Autos kann durch die Fahrweise des Fahrers beeinflusst werden. Um diesen Faktor zu vermeiden und auch um schweren Unfällen vorzubeugen wollen die 16-jährigen Jan Kreimeyer, Christophorus-Gymnasium Altensteig und Christoph Mast, Hermann-Gundert Schule Calw, ein selbststeuerndes Fahrzeug entwickeln. Dieses sollte sich an den bereits vorhandenen Linien auf der Fahrbahn orientieren. Außerdem durch eine flüssige Fahrweise den Spritverbrauch regulieren und die Umwelt schonen. Als Basis diente den Jungforschern ein Robotermodell von C-Control, das sie mit C programmierten.

Betreuer: Wolfgang Köbele

 

 3. Platz im Fachgebiet Technik

Solarbetriebene Kühlbox

Salomon Winkler, Marcel Walz, Tobias Helber

Salomon Winkler, Marcel Walz, Tobias HelberDer 13-jährige Salomon Winkler, der 14-jährige Marcel Walz beide vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold und der 13-jährige Tobias Helber von der Christiane-Herzog Realschule in Nagold werden zukünftig „ihre“ Kühlbox mit Solarenergie betreiben. Mit der gewonnenen Energie können die Jungforscher dann kühlen, was gekühlt werden muss. Außerdem bauten die Jungs einen Akku ein, der sich bei hoher Einstrahlung (also viel Energie) auflädt! So wurde das Abkühlen nach dem Sonnenbaden deutlich einfacher! Sie versuchten mit Hilfe einer elektronischen Schaltung die unterschiedlichen Spannungen aneinander anzupassen.

Betreuerin: Ann-Kathrin Krauss

 

E-Liner

Tom Sommer, Julian Nasarov, Lukas Männchen

Tom Sommer, Julian Nasarov, Lukas MännchenDie Tüftler haben sich etwas Neues ausgedacht, was dem E-Bike Konkurrenz bieten könnte. Bei den „E-Linern“ handelt es sich um elektrisch betriebene Inliner. Der 14-jährige Tom Sommer, der 15-jährige Julian Nasarov und der 16-jährige Lukas Männchen, Schüler der Christiane-Herzog Realschule in Nagold konstruierten Inliner mit verschiedenen elektrischen Motoren. Die Inliner wurden entsprechend umgebaut. Die Aluminiumschiene an der die Räder befestigt sind, musste ausgetauscht werden um den Elektromotor befestigen zu können. Der Elektromotor wird mit zwei 12 Volt-Batterien angetrieben, die am Unterschenkel befestigt sind.

Betreuer: Andreas Ade, Prof. Dr. Uwe Klein

 

Herstellung-Speicherung-Nutzung von Wasserstoff für umweltfreundliche Fortbewegung

Dominik Zelenak

Dominik ZelenakDer 15-jährige Dominik Zelenak von der Christiane-Herzog Realschule in Nagold wollte ein Hybrid-Modellauto bauen. Der Wasserstoff wurde mit Hilfe von Solarzellen (auf einer Art Carport) hergestellt und in einem Tank mit Hilfe von Wasserdruck gespeichert. Die Wasserstofftanks konstruierte er selbst und baute sie mit dem Elektromotor und den Brennstoffzellen auf das Auto. Sein Ziel war es, Wasserstoff klimaneutral herzustellen, mit einfachen Mitteln zu speichern umso das Modellauto mit Energie zu versorgen.

Betreuer: Andreas Ade, Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warnsystem für Geisterfahrer

Alexandra Haizmann, Marco Goll

Alexandra Haizmann, Marco GollAlexandra Haizmann (17) und Marco Goll (19) von der Gewerblichen Schule in Nagold sind den Geisterfahrern auf der Spur. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen kommt es in Deutschland durch Geisterfahrer jährlich bis zu 80 Unfällen. Eine Signalanlage soll den Geisterfahrer auf den Irrtum aufmerksam machen und die anderen Verkehrsteilnehmer warnen, zudem könnten diese Signale bei elektronisch gesteuerten Fahrzeugen verwendet werden, damit ihre Maximalgeschwindigkeit begrenzt wird. Über Sensoren werden die Geisterfahrer ermittelt und die Daten mittels Mikrocontroller verarbeitet.

Betreuer: Kilian Kronimus

 

 

Magnetschwebeexperiment

Uli Braun, Stefan Wahl

Uli Braun, Stefan WahlDie beiden 14-jährigen Tüftler Uli Braun und Stefan Wahl vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold haben eine Stahlkugel mit Hilfe eines selbstgewickelten Elektromagneten zum Schweben gebracht. Den Elektromagnet steuern sie mit Lichtschranken, die die Position der Stahlkugel erfasst. Der Magnet und die Lichtschranken wurden auf einem speziellen Gestell montiert.

Betreuer: Bernd Laquai, Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

 

2. Platz imFachgebiet Technik

Bau eines Metall 3D-Druckers

Wolfgang Köbele, Marvin Kaiser

Wolfgang Köbele, Marvin KaiserDer 3D-Druck ist bereits weit verbreitet. Man kann schon für wenig Geld Teile aus Plastik fertigen und benutzen. Doch mit Metall ist diese Technik noch kaum bekannt. Die beiden 18-jährigen Wolfgang Köbele, DHBW-Horb und Marvin Kaiser, Gymnasium Balingen haben sich an den Bau eines solchen Druckers mit dem selektiven Lasersinterverfahren gewagt. Dabei wird eine dünne Metallpulverschicht nach der anderen auf einen Bearbeitungstisch aufgetragen und an den Stellen, die später das Werkstück bilden mittels Laser verschweißt. Die Anwendungen hierfür sind vielfältig: im Maschinenbau, sowie in der Anfertigung spezieller Werkstücke.

Betreuer: Theo Maulbetsch, Prof. Dr. Uwe Klein

 

Bolzenschutz für das Auto

Florian Schmidt, Mats Raaf

Florian Schmidt, Mats RaafFlorian Schmidt (11) vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold und Mats Raaf (9) vom Paul-Klee-Gymnasium in Rottenburg erforschten einen intelligenten Aufprallschutz für Autos. Sie bauten einen zusätzlichen Raum vorne und hinten an ein Auto. In diesem Raum befindet sich eine Hülse, die mit einer Feder bestückt ist. Bei einem Aufprall des Autos wird die Feder durch einen Bolzen zusammen gedrückt. Mit Kabelbindern wird verhindert, dass die Feder wieder zurückspringt. Den Raum verkleiden sie mit einem Material, das dehnbar ist.

Betreuerin: Rita Weippert

 

 

 

Machbarkeitsstudie für den Bau eines Handanzeigegerätes für den industriellen Einsatz

Clemens Stetter, Niklas Reinhard

Clemens Stetter, Niklas ReinhardDie Arbeit des 13-jährigen Clemens Stetter und des 14-jährigen Niklas Reinhard, beide vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold beschreibt die Auswahl eines Grundsystems anhand vorgegebener Anforderungen, den Testaufbau, dem Einspielen vorgefertigter Testbeispiele und dem Nachweis von deren Funktion. Der Microcontroller soll später selbst programmiert werden.

Betreuer: Dr. Konrad Kern

 

 

 

 

 

 

Berührungslose optische, oberflächenunabhängige Präzisions-Distanzmessung

Florian Doll, David Waidner

Florian Doll, David WaidnerBisherige Verfahren zur Lackdickenmessung benötigen eine Berührung der Oberfläche. Die beiden 15-jährigen Florian Doll und David Waidner vom Otto-Hahn Gymnasium in Nagold wollten mit Unterstützung der Firma Fischer aus Sindelfingen ein berührungsloses Verfahren zum Bestimmen der Dicke von nassen Lackschichten entwickeln. Dazu haben sie ein Ersatzteil für ein handelsübliches CD-Laufwerk verwendet, das eine optisch-basierende und somit berührungsfreie Distanzmessung ermöglicht. Das Bauteil wird normalerweise genutzt, um den Lesekopf auf konstanter Entfernung zur CD zu halten. Der erste Schritt war dabei das verwendete Ersatzteil kontrolliert anzusteuern, die ausgehenden Signale des Bauteils zu verarbeiten und die mögliche Präzision des Verfahrens zu bestimmen.

Betreuer: Thomas Rometsch

 

 

Cooki-E-Nose

Liza Wettstein, Emma Klug

Liza Wettstein, Emma KlugDie Mütter von Liza Wettstein ( ) vom St. Agnes Gymnasium in Stuttgart und Emma Klug ( ) vom Friedrich-Eugen Gymnasium in Stuttgart, beschwerten sich immer wieder, weil ihnen der Kuchen anbrannte. Unsere Jungforscherinnen kamen deshalb auf die Idee, eine Nase zu bauen, die ihren Müttern rechtzeitig ansagt, wann der Kuchen fertig ist. Diese Nase nannten die Tüftlerinnen Cooki-e-nose. Übersetzung: Keks-Elektronic-Nase.

Betreuer: Bernd Laquai

 

 

 

 

Ein ferngesteuertes Windrad

Aron Barta

Aron BartaMit der Entwicklung eines ferngesteuerten Windrades hatte sich der 15-jährige Aron Barta vom Hebel-Gymnasium in Pforzheim befasst. Sein Ziel war es, das Windrad energie-effizienter zu gestalten. Wenn man ein Windrad während des Gebrauchs steuern kann, also die Gradeinstellung aller Rotorblätter verändern kann, kann man immer die individuell der Situation angepasste maximale Leistung erreichen. Warum also darauf verzichten?

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

Jufo 2013

Fachbereich Arbeitswelt

3D-Metalldrucker

Theo Maulbetsch, Max Wiedemann

Theo (19) und Max (18) haben es sich zum Ziel gesetzt, einen 3D-Drucker auf Metallbasis zu entwickeln. Mithilfe eines starken Lasers, der pulverisiertes Eisen Computer-gesteuert Schicht für Schicht verschweißt, gelingt es so komplizierte Metallgegenstände zu drucken.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 3. Platz im fachgebiet chemie

Basisches Wasser - Einfach hergestellt!

Jan Zudock, Luka Zipfel, Daniel Lehmann

Luca Zipfel - Daniel Lehmann - Jan Zudock 448

In der heutigen Zeit, achten immer mehr Menschen auf gesunde Ernährung. In dem Bereich des Essens ist schon sehr viel geschehen, aber im Bereich des Trinkens noch fast gar nichts. Letztlich wurden aber Maschinen entwickelt, die basisches Wasser herstellen. Dieses basische Wasser soll gut sein, da wir in unserem Alltag sehr viele saure Getränke, wie z.B. Cola, Fanta oder Sprudel mit Kohlensäure, zu uns nehmen. Diese Maschinen haben aber einen Nachteil, sie kosten sehr viel. Das Ziel des Projektes von Jan (16) und Luca (17) ist es, eine preisgünstige Maschine zu entwickeln.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

Fachbereich Biologie

Ausgeschimmelt - Nelkenöl vs. Schimmelpilz

Dilba Arslanoglu, cindy Ediger, Heike Klein

Dilba Arslanoglu - Cindy Ediger - Heike Klein 448

Nachdem sich Nelkenöl als bestes Mittel gegen Schimmelpilze erwiesen hatte, wollten Dilba (17), Cindy (17) und Heike (17) herausfinden, welche Inhaltsstoffe für die schimmelhemmende Wirkung verantwortlich sind. Dazu testeten die Schülerinnen zunächst den Hauptinhaltsstoff Eugenol auf seine Wirkung. Außerdem sind sie der Frage nachgegangen, bei welcher maximalen Verdünnung Nelkenöl bzw. Eugenol noch wirkt. Sie untersuchten auch, ob es Unterschiede zwischen Nelkenölen verschiedener Herkunft gibt. Eine Analyse der Nelkenöle wurde durchgeführt. Desweiteren untersuchten die Jungforscherinnen, ob Nelkenöl bzw. Eugenol auch das Schimmelpilzwachstum auf Silikonfugen verhindert und wie es aufgebracht werden kann.

Betreuer: Bernd Kaiser

 

Gewässergütebestimmung der Nagold

Melanie Fischer, Jessica Nowak

Melanie Fischer - Jessica Nowak 448Sauberes Trinkwasser ist für uns Menschen in Nagold etwas Selbstverständliches. Aber wie sieht es mit dem Gewässer in unserer „Nagold“ aus? Diese Frage stellten sich die beiden 14-jährigen Jungforscherinnen Melanie und Jessica. Über das ganze Jahr verteilt haben sie in regelmäßigen Abständen an vier unterschiedlichen Stellen Gewässerproben aus der Nagold entnommen und untersucht. Neben den pH-Werten prüften sie die Nitrat-und Nitritwerte, die wichtige Indikatoren für die Gewässergütebestimmung sind. Darüber hinaus haben sie Tierproben entnommen, bestimmt und ausgewertet. Das Vorkommen der verschiedenen Tierarten lässt Rückschlüsse zu, wie sauber bzw. verschmutzt das Gewässer ist. Es hat sich herausgestellt, dass die Nagold ein gering bis mäßig belastetes Fließgewässer ist.

Betreuerin: Dr. Daniela Weide, Gila Schaber

 

 

Fachbereich Chemie

2. Platz im Fachgebiet Chemie

Elektrochemische Erzeugung von Erdgas

Jan Zudok, Luca Zipfel

Jan Zudock - Luca Zipfe 448lBesonders durch die Entscheidung des letzten Jahres Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz zu nehmen, wird die Investition in erneuerbare Energien immer wichtiger. Die meisten dieser Ideen, wie z.B. Windkraftanlagen, liefern nicht konstant die benötigte Energie. Jan (16) und Luca (15) haben elektrochemisch Methan hergestellt um überschüssige Energie zu speichern. Methan ist deshalb gut, weil man es gut speichern kann und durch die bereits vorhandenen Erdgasnetzwerde gut transportieren kann.Die Jungforscher haben durch Elektrolysen von Salzmischungen Methan hergestellt. Dies ist, nach Informationen von Jan und Luca, eine neue Idee und wurde wahrscheinlich vorher noch nie getestet. Die Analyse der erzeugten Gase erfolgt mittels Gaschromatographie.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

Die warme Suppe für unterwegs ohne Gaskocher

Valentin Graf

Ursprünglich wollte der 13-jährige Valentin die Gefrierpunkterniedrigung von Calciumchlorid untersuchen. Beim Vorbereiten der Lösungen wurden aber diese sehr heiß. Das hat ihn veranlasst, einen „Suppenwärmer“ auf der Basis von Wasser und einer Calciumchlorid- und Calciumoxid-Mischung zu entwickeln. Immerhin konnte er die Suppe so auf 50-60°C erwärmen.

Betreuer: Theo Maulbetsch

 

1. Platz im Fachgebiet Chemie

Bestimmung des Silbergehalts von Erzen

Carolin Köbele, Lisa Weiß

Carolin Kbele - Lisa Wei 448Carolin (13) und Lisa (12) haben gelernt, dass man den Säuregehalt einer Lösung mithilfe einer alkalischen Messlösung bestimmen kann. Dazu verwendeten sie den Indikator Phenolphthalein, der sich nach der Vollendung der Reaktion rosa färbt. Das gleiche Prinzip (Titration) haben die Jungforscherinnen angewandt, um den Silbergehalt in einigen Münzen zu bestimmen. Dabei gilt als Reaktionsgleichung nicht die Neutralisation. Die Silberionen reagieren mit Chloridionen zu einem weißen Niederschlag, dem schwerlöslichen Silberchlorid. Diesen konnten die Jungforscherinnen nach Filtration und Trocknung wiegen und so den Silbergehalt bestimmen.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften

2. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

Bestimmung der Radonentwicklung aus den Graniten im Schwarzwald

Jasha Grüner, Johannes Vitzthum

Johannes Vitzthum - Jasha Grner 448Es ist bekannt, dass Granite des Schwarzwaldes zum Teil einen erhöhten Urangehalt haben, die zur Bildung von Radon-Gas führen. Dieses radioaktive Gas kann in Häuser eindringen und so ein Gesundheitsrisiko darstellen. Diese natürliche Radioaktivität sollte deswegen beim Hausbau berücksichtigt werden. Jasha (10) und Johannes (15) haben mit einem mit einfachen Mitteln gebauten Messgerät die Radon-Entstehung nachweisen. Dazu haben die Jungforscher erstens Granitsteine aus der Umgebung von Nagold und zweitens Luft von Kellerräumen verschiedener Gebäude in der Stadt untersucht.

Betreuer:  Bernd Laquai

 

Flammenspektroskopische Gesteinsuntersuchung

Julian Bonfert

Julian Bonfert 448Der 10-jährige Julian hat verschiedene Gesteine mit Hilfe eines selbstgebauten Flammenspektroskops untersucht.Ergebnis: Besonders der Calcium-Nachweis gelingt gut, nicht nur der Natrium-Nachweis.

Betreuer: Theo Maulbetsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachbereich Mathematik

1. Platz im Fachgebiet Mathematik

Analyse der Vedischen Mathematik

Urs Läpple, Luis Röhm

Urs Lpple - Luis Rhm 448Wer schon einmal in Indien war, hat sich vielleicht gefragt, warum Inder so schnell Kopfrechnen können. Urs Läpple (15) und Luis Röhm (10) testen, ob Europäer auch teilweise schneller als ein Taschenrechner sind. Sie analysieren und beweisen Teile der Vedischen Mathematik. Außerdem haben sie mit diesen Methoden schnelleres Kopfrechnen gelernt und sind begeistert.

Betreuer: Thorsten Hafner

 

 

 

 

 

Fachbereich Physik

Antrieb eines Modellautos durch Elektromagneten

Lukas  Männchen, Marcel Deuble, Julian Nasarov

Lukas (15), Marcel (13) und Julian (14) wollen bei Fahrzeugen verhindern, dass zu viel CO2 in die Atmosphäre gelangt. Deshalb haben sie beschlossen mehrere Elektromagnete zu entwickeln, um ein Fahrzeug in Bewegung zu setzen und über eine kurze Distanz anzutreiben. Sie haben einen Eisenkern vorne am Fahrzeug befestigt und schalten die Elektromagnete nacheinander ein/- und wieder aus.

Betreuer: Andreas Ade

 

Nutzung des Fahrwindes beim Auto (Energierückgewinnung)

Dominik Zelenak, Tom Sommer, Joel Müller

Wie kann man beim Autofahren Energie einsparen? Dominik (14), Tom (13) und Joel (14) wollen dazu den Fahrtwind nutzen. Die Jungforscher bauten einen Windkanal in ein elektrisch betriebenes Modellauto ein. Im Windkanal soll ein Windrad durch den Fahrtwind einen selbst gebauten Generator antreiben. Die Form des Windkanals soll dabei optimiert werden. Die dadurch „zurückgewonnene“ Energie konnten sie messen.

Betreuer: Andreas Ade

 

1. Platz im Fachgebiet Physik

Impedanzspektroskopischer Sensor zur Ermittlung der optimalen Waschleistung von Waschmaschinen

Dana Tran, Wolfgang Köbele

Dana Tran und Wolfgang Kbele 448Bei heutigen Waschmaschinen wird das Waschmittel von Hand dosiert – meistens zu viel. Dies führt nicht nur zu einem höheren Waschmittelverbrauch, sondern auch zu einem höheren Wasserverbrauch bei der Spülung. Für die Umwelt ist beides nicht vorteilhaft. Die volle Waschwirkung wird erst oberhalb der kritischen Mizellbildungskonzentration (kurz: CMC) erreicht. Die 16-jährige Dana und der 17-jährige Wolfgang ermittelten diese CMC für eine große Auswahl an Waschmitteln mithilfe der elektrischen Leitfähigkeit durch eine selbstentwickelte Apparatur. Allerdings ist der Zeitaufwand für diese Methode sehr groß und für die praktische Anwendung in einer Waschmaschine  nicht geeignet.Die Jungforscher lösten diese Probleme, indem sie die optimale Waschmittelkonzentration mittels Impedanzspektroskopie der Waschlauge ermittelten. Dabei wird an die Waschlauge eine Wechselspannung mit variabler Frequenz angelegt. Anhand des charakteristischen Impedanzverlaufs wird die optimale Waschmittelkonzentration bestimmt.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

3. Platz im Fachgebiet Physik

Untersuchung von Elektromagneten

Uli Braun, Stefan Wahl

Uli Braun - Stefan Wahl 448Uli (12) und Stefan (13) haben noch keinen Physikunterricht. Sie interessieren sich für Magnete, da sie eine magische Kraft ausüben. Weil Permanent-Magnete nicht gesteuert werden können, wenden sich die Jungs Elektromagneten zu. Stefan und Uli haben herausgefunden, dass dabei die Stromstärke, die Zahl der Windungen, die Länge des Magneten und besonders der Kern eine wichtige Rolle spielen. Mit diesen Erkenntnissen haben die Jungforscher eine Schwebebahn gebaut.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

1. Platz im Fachgebiet Physik

Optimierung der Fahrzeit und des Energieverbrauchs von Zügen mit Hilfe eines Vakuums

Sharina Kimura, Luisa Rank

Sharina Kimura - Luisa Rank 448Sharina (15) und Luisa (16) beschäftigten sich mit der Frage, ob bei längeren Zugreisen eventuell Zeit und Energie gespart werden kann.Zunächst befassten sich die Jungforscherinnen mit Rollreibung und Luftwiderstand. Sie lernten, dass der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit zunimmt. Daraus folgerten sie, dass bei kleineren Geschwindigkeiten die Rollreibung den Energieverbrauch dominiert, während der Luftwiderstand bei größeren Geschwindigkeiten den Hauptfaktor des Treibstoffverbrauchs darstellt.Ist es möglich den Luftwiderstand zu minimieren? Lohnt es sich, das Vakuum als Umgebung für die moderne Infrastruktur zu nutzen? Ergebnis: Wäre es möglich, Züge in Röhren fahren zu lassen, die ein Vakuum halten, wäre eine Geschwindigkeits-Steigerung von über 700 km/h möglich.

Betreuer: Hermann Weik, Thorsten Hafner

 

 

Fachbereich Technik

Das Sonnenfahrrad

Ellen Braun, Jacques Braun

Jaques  Ellen Braun 448Dem Geschwisterpaar Ellen (19) und Jacques (15) ist bei der Landesgartenschau in Nagold aufgefallen, dass viele Besucher die Möglichkeit nutzten, ein Elektrofahrrad zu testen. Dies hat auch ihr Interesse geweckt und nach einem Gespräch mit einem Firmenvertreter war klar, dass die nächtliche Aufladung der Batterie noch nicht optimal ist. Sie haben ein Solarpanel auf den Gepäckträger montiert

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

 

 

 

 

Experimentelle Messung des Drucks über den Querschnitt eines Flügels

Henning Braun

Henning Braun 448Der 16-jährige Henning hat ein Druckprofil über einem Flügel erstellt. Dazu hat er ein Flügelprofil mit entsprechenden Messpunkten für seine Druckmessungen gebaut. Diese Sensoren wandeln Drücke in Spannung um, die mithilfe eines Programms eine graphische Darstellung des Druckprofils auf dem Computer möglich machten. Die Windgeschwindigkeit und der Anstellwinkel des Flügels sind dabei entscheidende Faktoren.

Betreuer: Andreas Lienke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entwicklung eines Windrades

Aron Barta

Der 14-jährige Aron ist der Frage nachgegangen, ob bei einem Windrad eine Effizienzsteigerung durch Nutzen der Abluft des Rotors möglich ist. Dazu hat er einen zweiten gegenläufigen Rotor angebracht. Seine Messungen zeigen, dass er eine 40 % höhere Energieausbeute erreicht hat.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein, Volker Klein

 

Bau eines intelligenten Stromnetzes

Florian Doll

Florian Doll 448Die erneuerbaren Energien sind ein Problem für das aktuelle Stromnetz. Da sie nur zu bestimmten Zeiten verfügbar sind, zum Beispiel nur wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, müssen sie intelligent eingesetzt und am Besten zwischengespeichert werden. Florian (14) hat einen Weg gefunden, trotzdem saubere Energie vorzuhalten, wenn zum Beispiel die Sonne nicht scheint. Florian hat ein Modell eines intelligenten Stromnetzes gebaut, das zentral mit einem Mikrocontoller gesteuert wird.

 Betreuer: Thomas Rometsch

 

JuFo 2012

Jugend froscht 2012

 

Fachbereich Biologie

Regionalsieg

Ausgeschimmelt –Natürliche Pflanzenextrakte gegen Schimmelpilze

Heike Klein, Dilba Arslanoglu, Cindy Edinger

Dilba.350JPGJeder kennt das Problem, wenn unerwünschte Schimmelpilze an Wänden, Decken oder in Badezimmern wachsen. Dilba Arslanoglu (16), Heike Klein (16) und Cindy Edinger (16) vom Otto-Hahn-Gymnasium Nagold suchten ein natürliches Mittel , das Schimmelpilze abtötet bzw. ihr Wachstum verhindert. Dabei untersuchten die Jungforscherinnen verschiedene Heilpflanzen bzw. Pflanzenextrakte auf ihre pilzhemmende Wirkung. Als Modellorganismus für Schimmel im Haus wurden Reinkulturen von Aspergillus niger verwendet.

Betreuer: Bernd Kaiser

 

 

 

 

Fachbereich Chemie

3. Platz im Fachgebiet Chemie

Synthese von Rosenoxyden

Claudia Waliczek, Julia Pfrommer, Daniela Keppler

Calwer.389JPGDaniela Keppler (16), Julia Pfrommer (16) und Claudia Waliczek (16) vom Hermann-Hesse-Gymnasium aus Calw sind sich einig, das zwischenmenschliche Leben wird sehr stark von Gerüchen beeinflusst. Besonders die guten Gerüche werden seit Bestehen der Menschheit geschätzt. Der Wohlgeruch der Rosen ein Geschenk der Natur. Im Allgemeinen wird Rosenwasser durch Extraktion aus Rosenblättern gewonnen. Die Jungforscherinnen streben an, Rosendüfte durch Synthese zu gewinnen und bereiten damit in ihrer Umgebung ein angenehmes Geruchserlebnis.

 Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

Neuer Mechanismus bei der Excimerenbildung von Natriumpyren-1-Sulfonat

2. Platz im Fachgebiet Chemie

Dana Tran

Dana Tran.350JPGDie 15-jährige Dana Tran vom Otto-Hahn-Gymnasium betrachtet Fluoreszenzspektren bestimmter Stoffe bei hohen Konzentrationen, und findet im Spektrum eine zusätzliche breite Bande neben der Monomer-Fluoreszenz, welche eine Excimerenbildung beweist.

Ein Excimer (excited dimer) ist ein Teilchen, welches sich aus einem angeregten Molekül und einem unangeregten Molekül zusammensetzt. Excimere existieren demzufolge nur im angeregten Zustand. Es gibt einige Stoffe, bei denen der Mechanismus der Excimerenbildung bekannt ist, jedoch nicht bei Natriumpyren-1-Sulfonat. Dabei müssen zwei negativ geladene Moleküle reagieren, obwohl sich gleichnamige Ladungen abstoßen. Warum gibt es dann überhaupt eine Excimerenbildung? Wie kann die elektrostatische Abstoßung überwunden werden? Warum sind die Lösungen bei hoher Konzentration trüb?

Diesen Fragen stellte sich die Jungforscherin mithilfe von konzentrations- und temperaturabhängigen Fluoreszenzspektren, Leitfähigkeits- und Laserstreuungsmessungen.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

Speicherung von Energie aus Offshore-Windkraftanlagen

2. Platz im Fachgebiet Chemie

Luka Zipfel

Luca Zipfel.350JPGDer 15-jährige Luca Zipfel vom Christophorus Gymnasium aus Altensteig wollte wissen, warum viele Windkraftanlagen an der Nordsee still stehen müssen. Eine Antwort war schnell gefunden. Bei windigem Wetter würde zu viel Strom ins Netz eingespeist. Bei schwachen Windgeschwindigkeiten fehlt jedoch dieser Strom, da die Kraft nicht ausreicht um die Windräder anzutreiben. Ziel des Jungforschers ist es, die günstige Position der Offshore-Windkraftanlagen im Meer zu nutzen und das durch das Salz leitfähige Wasser durch eine Elektrolyse in Wasserstoff umzuwandeln. Dieses kann dann durch Wasserstoffmotoren bei Bedarf zurück in Strom umgewandelt werden. Das Problem, dass neben Wasser- und Sauerstoff auch das giftige Nebenprodukt Chlor entsteht, geht Luca an, indem er die Elektroden in ihrer Art variiert und so eine Überspannung für die Chlorbildung erhält, so dass bei niedrigen Spannungen nur Wasserstoff und Sauerstoff entstehen.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften

Entwicklung eines Bodenradars zur Untersuchung an Keltengräbern

Anna Schwarz, Anna-Lena Grünbaum

Anna Schwarz Anna Lena Grnbaum306Anna-Lena Grünbaum (19) und Anna Schwarz (18) vom Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold haben Untersuchungen im Bereich der Besiedlungsgeschichte im Oberen Nagoldtal durchgeführt. Dazu hat sich der Keltenhügel im Zentrum der Stadt angeboten. Die Mädchen begannen mittels „Radar-Pulsen im Radiowellenbereich eine Methode zu entwickeln, um selbst Nachforschungen anstellen zu können.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

 

 

 

Fachbereich Physik

2. Platz im Fachgebiet Physik

Einfluss der Oberflächenspannung auf Laminarisierung in Rohren

Loris Hofer, Thomas Rometsch

Thomas Rometsch  Loris Hoefer.340JPGZur Laminarisierung turbulenter Strömungen, existieren laut Loris Hofer und Thomas Rometsch noch keine einfachen analytischen Modelle. Das Verhalten von Strömungen lässt sich deshalb oft auch nur durch komplexe numerische Verfahren bestimmen.

Ziel des Projektes der 19-jährigen Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums ist, die praktische Ermittlung von Strömungsprofilen mit Hilfe der Laser-Doppler-Anemometrie. Darüber hinaus untersuchten die Jungenforscher den Einfluss der Oberflächenspannung an der Innenseite des Rohrs auf die Laminarisierung.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

 

 

 

Fachbereich Technik

Regionalsieg Fachbereich Technik

Fabian Reister, Heiko Schulz

Roboter zum Erkennen und Ausbessern von Oberflächen

Beim Golfsport verursachen Golfbälle häufig Schäden auf Rasenflächen. Diese sogenannten Pitchmarken ("Löcher") müssen bisher mühsam von Hand ausgebessert werden, damit die Rasenfläche bespielbar bleibt. Fabian Reister 18 und Heiko Schulz 19, aus dem Maria von Linden-Gymnasium Calw,  haben einen Roboter gebaut, der diese Schäden erkennen und ausbessern kann. Der Roboter von den Fischerwerken besteht im Wesentlichen aus einer Bilderkennungs- und Ausbesserungseinheit.

Betreuer: Robert Gegler-Tautz

 

 

Rescue Roboter

Luca Adinolfi, Jan Zudok, Urs Läpple

Jan Zudock Luca Adinolfi Urs Lpple.j350pgLuca Adolfi (15), Jan Zudok (15) und Urs Läpple (14) vom Katholischen freien Gymnasium St. Meinard, Rottenburg, bauten einen programmierbaren Rettungsroboter für Unfälle mit Strahlungsaustritt. Als Grundlage verwenden die Jungforscher den Fischertechnik ROBO TX Explorer Baukasten. Der Roboter soll eigenständig UV-Strahlung (als Ersatz für Radioaktive Strahlung) erkennen - und ein Opfer in Form einer „Coladose“ aus dem Gefahrenbereich bergen

Betreuer: Thorsten Hafner

 

 

 

 

 

Bestimmung eines Druckprofils über Tragflächenprofile im Windkanal

Henning Braun

Henning350Beobachtet hat der 16-jährige Henning Braun von der Christiane-Herzog-Realschule ein Flugzeug beim Start, so ist der Augenblick des Abhebens für ihn sehr faszinierend. Er geht der Frage nach, wie und warum es sein kann, dass ein tonnenschweres Flugzeug die Schwerkraft überwindet und fliegt? Offensichtlich spielen die Tragflächen eine entscheidende Rolle. Mithilfe von Versuchen im Windkanal untersucht der 16Jährige den Einfluss der Tragflächen bzw. der Tragflächenprofile. Dazu bestimmt er an einem Tragflächenprofil an verschiedenen Punkten den Druck als Funktion der Anströmungsgeschwindigkeit und des Anstellwinkels.

Betreuer: Andreas Lienke

 

 

 

Weiterentwicklung eines Parkleitsystems

Wolfgang Köbele

Wolfgang Kebele350Immer wieder gibt es Probleme bei der Parkplatzsuche in öffentlichen Parkhäusern. Bei der Einfahrt werden freie Parkplätze angezeigt, im Parkhaus, entdeckt man lauter freie Parkplätze, die für Personengruppen reserviert sind. Dadurch kann es zur unendlichen Suche nach einem freien Parkplatz kommen. Der 16-jährige Wolfgang Köbele, aus dem Otto-Hahn-Gymnasium, entwickelte eine Schaltung, die reservierte Parkplätze gesondert anzeigt und einen guten Überblick der Verteilung der realen freien Parkplätze im Parkhaus gibt. Das System von Wolfgang Köbele soll unterschiedliche Fahrtrichtungen anzeigen, in bestehende Anlagen einbaubar und preisgünstiger als Kontaktschleifen sein.

Betreuer: Stefan Lasse

 

 

Rettungsroboter

Uli und Jacques Braun

Uli  Jacques Braun.350JPGDie beiden Brüder Uli und Jacques Braun bauten einen Roboter, der Strahlung erkennt und ein Opfer in Form einer „Coladose“ aus dem Gefahrenbereich bergt. Zum Bau des Roboters verwenden die 12 und 14jährigen Jungforscher von der Christiane-Herzog-Realschule, Nagold einen FischerTechnik ROboTX Training Lab Baukasten. Sie programmierten den Roboter mit Hilfe der Fischer-Technik Software ROBOPro.

Betreuer: Thorsten Hafner

 

 

 

 

 

 

 

 

Antrieb einer Lichtmaschine mit Hilfe von Wasserkraft

2. Platz im Fachgebiet Technik

Florian Doll, Heiko Schmidt, Jan Hehr

ForianDollHeikoSchmidtJahnHehr350In heutiger Zeit ist die Nachfrage nach erneuerbaren Energien deutlich gestiegen. Florian Doll (13), Heiko Schmidt (12) und Jan Hehr (13) aus dem Otto-Hahn-Gymnasium überlegten sich deshalb, mit Hilfe eines einfachen Wasserkreislaufs eine Auto-Lichtmaschine anzutreiben. Dazu haben Jungforscher eine bestehende Apparatur umgebaut, mit dem Ziel den Wasserkreislauf zum Betreiben des Wasserrades zu optimieren.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

 

 

 

 

 Regionalsieg Interdisziplinäre Arbeit

Entwicklung von Schwingkreisen für eine Polizeisirene

Jasha Grüner

JascchaJPG350Der 9-jährige Jasha Grüner, aus dem Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold baute ein umweltfreundliches Polizeiauto mit einer Sirene. Diese wurde durch einen elektronischen Schwingkreis realisiert. Ein Blaulicht wurde ebenfalls mittels eines drehenden Motors eingebaut. Als Stromversorgung dienen Akkus, die durch Solarzellen auf dem Dach aufgeladen werden.

 Betreuer: Theo Maulbetsch

 

 

 

 

 

 

 2. Platz Fachbereich Technik

Zentrifugalkraft betriebene Wasserpumpe

Aron Barta

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Pumpen. Sogenannte Axial-Pumpen und Zentrifugalkraft-Pumpen. Der 13-jährige Aron Barta aus dem Reuchlin-Gymnasium beschäftigte sich mit dem Aufbau einer Pumpe, die die Nutzung der Fliehkraft (Zentrifugalkraft) voraussetzt. Mehrere Modelle wurden gebaut und die Effektivität verglichen.

 Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

Reginalwettbewerb Mittelbaden-Enz

 

 

Bau eines DO-X Wasserflugzeuges als Doppeldecker

Leon Nacamato, Maik Gensler

Wie kann ein DO-X Wasserflugzeug abheben? Dieser Frage sind Leon Nacamoto (13) vom Reuchlin Gymnasium, Pforzheim, und Maik Gensler (12) vom Otto-Hahn-Gymnasium, Nagold, nachgegangen. Mit Versuchen im Windkanal haben die Jungforscher herausgefunden, dass nur mit Leichtbauweise der Auftrieb durch die Strömungsgeschwindigkeit das Gewicht des Flugzeuges tragen kann. Außerdem haben sie herausgefunden, dass ein Doppeldecker viel stabiler fliegt als ein Einflügler. Auf diesen Erfahrungen basierend wurde von den Jungforschern ein Prototyp der DO-X angefertigt.

Betreuer: Prof. Dr. Uwe Klein

Regionalwettbewerb Mittelbaden-Enz

 

 

Steuerloses Fahrsystem zum Schutz der Umwelt und der Allgemeinheit

Jan Kreimeyer, Christoph Mast

ChristophMast-JanKraimaierJan Kreimeyer und Christoph Mast vom Christophorus Gymnasium Altensteig haben sich überlegt, ein Auto mit führerlosem Fahrsystem zu bauen, das vollkommen ohne fremde Hilfe fahren kann. Gesteuert wird das Auto durch einen eingebauten Computer, der gekoppelt mit Abstandssensoren, Kameras und einem Navigationsgerät das Fahrzeug steuert. Die 14-jährigen Jungforscher habe sich zum Ziel gesetzt , mit ihrem Fahrzeug zukünftig Staus zu umgehen, Unfälle zu vermeiden und immer den kürzesten Weg nehmen zu können, um die Umwelt zu schonen.

Betreuer: Thorsten Hafner