Anna Ensslen

Projekte

Chemie in Farben. Muss das sein?!
Evangeline Mahle, 11, Matz von Ascheraden, 11; Otto Hahn Gymnasium
Farben ohne Chemie - Nachhaltigkeit - Experimentieren mit Naturmaterialien??? Spricht das auch dich an? Dann geht es dir wie uns.

Unsere Idee war, Farben selbst herzustellen. Und das mit Materialien aus der Natur als auch mit Lebensmittelresten, die sonst oft nur weggeworfen werden.
Hierbei legten wir Wert darauf, ganz auf Chemie zu verzichten. Chemiefrei finden wir wichtig, da beispielsweise kleine Kinder gerne Dinge in den Mund nehmen. Gerade die bunten Farben sind beliebt.
Gezielt wollten wir auch giftige Dämpfe vermeiden. Zudem hoffen wir den Spaß am Experimentieren, die Kreativität und den Umgang mit Naturmaterialien zu fördern. Im folgenden Protokoll könnt ihr einige Rezepte und Experimente von uns sehen und könnt herausfinden, ob das auch alles so geklappt hat und umsetzbar ist. Ohne zu viel zu verraten, kann man vorweg sagen, dass die Farben aus Birkenblättern und Himbeeren die beste Deckkraft aufwiesen, vor allem unter Einsatz von Stärke wurde es intensiver.
Gut maskiert?! Wir suchen die perfekte Mund-Nasen-Bedeckung
Emily Sindlinger, 12 Jahre, Otto-Hahn-Gymnasium Nagold; Ronja Steiner, 11 Jahre Schickardt-Gymnasium Herrenberg
"Wir müssen gerade in der Schule die ganze Zeit Masken tragen. Deshalb haben wir uns intensiv mit dem Thema beschäftigt und versucht, wichtige Fragen zu klären. Wie bewahrt man Masken am besten auf? Aus welchem Material sollten wiederverwendbare Masken sein? Sollten sie ein- oder mehrlagig sein? Wie gut versteht man Leute mit unterschiedlichen Masken? Wie wichtig ist die Passform der Maske?
Um Antworten auf unsere Fragen zu bekommen, haben wir mit E. coli- Bakterien gearbeitet, Kunstnebel verwendet und Gipsabdrücke von unterschiedlich großen Gesichtern erstellt, um die Passform zu testen. Mit einem LEGO-Roboter und einem mBot haben wir untersucht, wie gut Schall durch verschiedene Masken geht.
Unser Tipp: Eine Stoffmaske aus French Terry außen und antimikrobiellen Stoff auf der Innenseite kann Tröpfchen gut zurückhalten und macht die Sprache nicht zu leise. Außerdem kann man sie so nähen, dass sie gut zum Gesicht passt. Zwischen dem Tragen sollte man sie waschen oder trocknen lassen."
Pommes@home - Die perfekt knusprigen, selbstgemachten Backofen-Pommes
Connor Jamieson, 12; Max Rist, 11 - Otto-Hahn-Gymnasium Nagold
Perfekt knusprige Pommes gelingen am besten in der Fritteuse. Im Backofen sind sie eine echte Herausforderung. Wir vermuteten, dass das Ergebnis mit der Stärke in der Kartoffel zusammenhängt. Das wollten wir in diesem Zusammenhang erforschen und haben im 1. Versuch den Stärkegehalt mittels Unterwassergewichtsmethode bestimmt. Im 2. Versuch haben wir die Kartoffelsorten aus Versuch 1 unter identischen Bedingungen zubereitet, um herauszufinden, ob die Unterschiede im Stärkegehalt auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Darüber hinaus spielen viele weitere Faktoren eine Rolle. Im 3. Versuch haben wir dann an Möglichkeiten geforscht, wie wir die beste Kartoffelsorte aus Versuch 2 zubereiten können, um die perfekten Backofen-Pommes zu erzielen. Durch unsere Versuche haben wir ein super Rezept für perfekt knusprige, selbstgemachte Backofen-Pommes finden können. Der Trick liegt in vierminütigem Vorkochen in Essigwasser, etwas Öl, Salz und Reismehl und Wasserdampfentlassen beim Backen.
Muh, mäh...- oder doch kein Tier??? Vergleich verschiedener Milchsorten und Alternativen
Xenia Werner, Gemma Kienzle
Milch ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Jedoch gibt es viele Unverträglichkeiten und sogar Allergien gegen Milch.
Aufgrund einer Kuhmilcheiweißallergie innerhalb des Forschungsteams, kamen schnell viele Fragen auf. Nach ersten Geschmacksversuchen des Betroffenen haben sich die Sorten Hafer- und Soja-Reis-Drink sowie die Ziegenmilch hervorgehoben. Diese verglichen Xenia (13), Gemma (12) vom Otto-Hahn-Gymnasium anschließend in allen Versuchen mit Kuhmilch.

Durch den Alltag kamen die Tüftler auf verschiedene Forschungsfragen:
- Welche Alternative/Milch schäumt am besten und wie lange hält der Schaum?
- Welche Alternative/Milch kocht am schnellsten auf und wie verhält sie sich dabei?
- Wie schmecken die einzelnen Alternativen/Milchsorten jeweils pur und verarbeitet?
- Wie ist die Haltbarkeit der Alternativen/Milchsorten?
- Sind große Unterschiede unter dem Mikroskop zu erkennen?
Hilfe, nasse Füße - Vergleich der Wasserdurchlässigkeit von verschiedenen Schuhmaterialien
Luise Mann, 11, Lena Pohl, 11 und Simon Müller, 11 Jahre, Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums
Wer kennt dieses Alltagsproblem nicht? Ein Spaziergang im Regen oder ein unabsichtlicher Tritt in eine Pfütze und viele Leute haben schnell Wasser im Schuh und ungewollt nasse Füße. Doch welche Schuh-Materialien sind besonders robust und lassen wenig oder gar kein Wasser durch? Beim Schuhkauf wird einem oft ein Schutz für das Obermaterial in Form einer Imprägnierung empfohlen. Ist diese Maßnahme tatsächlich empfehlenswert, um länger trockene Füße zu haben? Um diese Fragen zu beantworten, haben sich Luise Mann, Lena Pohl und Simon Müller einen Versuchsaufbau überlegt, um 18 verschiedene Materialien (z.B. Leder, Gummi, Mesh, GoreTex) auf ihre Wasserdurchlässigkeit zu untersuchen. Zusätzlich soll die Veränderung ausgewählter Materialien mit einer Imprägnierung erforscht werden.
Am Ende aller Versuche waren 8 Schuhmaterialien (2 davon imprägniert) wasserundurchlässig. Die zu Beginn aufgestellten Vermutungen konnten alle untersucht werden. Aber nicht alle von ihnen wurden bestätigt.


Zauber(ge)tränke aus der Natur
Paul Steiner, 10; Tim Holweger, 10; Schickhardt-Gymnasium Herrenberg
"Wir finden Zaubern toll und spielen gerne im Garten. Dabei haben wir schon oft aus Wasser, Blüten und Blättern Zaubertränke gemacht. Aber so ein „richtiger“ Zaubertank sollte unserer Meinung auch irgendetwas machen, was nach Zauberei aussieht. Deshalb haben wir angefangen, Zaubertränke aus Pflanzen genauer zu erforschen. Wir haben festgestellt, dass man aus vielen Pflanzen gefärbtes Wasser herstellen kann, das seine Farbe verändert, wenn man etwas Saures oder Basisches dazu gibt. Mischt man saure und basische Flüssigkeiten, dann blubbert es auch noch.
Das sah so toll aus, dass wir gerne einen farbwechselnden Zaubertrank machen wollten, den man auch trinken darf. Wir haben in unserem Garten die wichtigste Zutat gefunden: Blüten von der wilden Malve. Daraus machen wir blaues Wasser, das wir einfrieren. Wenn man dann Zitronenlimo über die Eiswürfel gießt, hat man einen farbwechselnden Zaubertrank. Mit Brausepulver aus Natron, Zitronensäure und Puderzucker kann der Trank auch schäumen.
"
Make jam GREAT again-Auswirkung von Zucker u. Pektin auf Geschmack u.Textur von Marmelade
Manuel Dennochweiler, 11 Jahre, Mika Röckl, 10 Jahre; beide Schüler besuchen das Otto-Hahn-Gymnasium
"Wir finden, dass Marmelade oft zu süß ist und man die Frucht kaum schmeckt, da der Zuckergehalt zu hoch ist. Deshalb haben wir erforscht wie sich der Geschmack und die Textur von Marmelade verändert, wenn man die Zuckermenge variiert und das Geliermittel anpasst.
Wir haben Himbeermarmelade gekocht. Zum einen mit fertig abgepacktem Gelierzucker zum Beispiel Gelierzucker 2:1 oder Gelierzucker 3:1 zum anderen mit Zucker und Pektin als Geliermittel in eigener Mischung, um das perfekte Verhältnis von Frucht, Zucker und Geliermittel zu ermitteln.
Dazu haben wir mit den verschiedenen Himbeermarmeladen eine Gelierprobe am 16° schrägen Küchenbrett vorgenommen und die Textur mit einer Kegel-Fall-Konstruktion gemessen.
Final gab es eine Verkostung der Himbeermarmeladen mit Fragebögen, die ausgewertet wurden. Wir konnten herausfinden, welche Marmelade in unseren Familien den meisten Zuspruch hat und unseren Freunden mitteilen, welche Mischung bei Ihnen am besten angekommen ist. "
Soll ich meine Hände waschen oder desinfizieren?
Leah hartmann, 13; Melissa Sommer, 13; Paula Hirsch 13 ; Otto-Hahn-Gymnasium
"Wir haben uns gefragt, ob das Desinfektionsmittel, dass wir seit der Coronavirus-Pandemie jeden Tag in der Schule benutzen auch wirklich hilft oder wir unsere Hände waschen sollten.
Aus diesem Grund, haben wir unterschiedliche Desinfektionsmittel getestet und miteinander verglichen. Unser Ziel war es, das beste Desinfektionsmittel zu finden, das unseren Ansprüchen gerecht wird. Ist ein Desinfektionsmittel mit viel oder wenig Alkohol besser? Ist es wichtig das Desinfektionsmittel einwirken zu lassen? Macht es einen Unterschied, ob das Desinfektionsmittel Duftstoffe enthält oder nicht? Oder ist es besser die Hände zu waschen?
Um diese Fragen zu beantworten, haben wir Bakterien gezüchtet und auf Agarplatten verteilt. Diese haben wir mit Desinfektionsmittel versucht zu beseitigen. Wir haben mit Bakterien geforscht, da Viren zu klein sind, um sie zu sehen. Man könnte Viren nur mit einem Elektromikroskop erkennen und so haben wir uns für Bakterien entschieden, die bis zu 100-Mal größer sind."
Alles Mist – oder was? Papierherstellung aus Elefantendung
Anna-Lena und Laurin Seeger
Anna Ensslen
Während des Sommerurlaubes in Sri Lanka haben Anna Lena (13) und Laurin (11) ein Elefantenwaisenhaus mit angrenzender Papierfabrik besucht, welche aus Elefantendung Papier herstellt. Die Geschwister durften sich ein detailliertes Bild des kompletten Herstellungsprozesses machen und waren fasziniert, wie dies mit einfachen Mitteln und Werkzeugen gelang. Dies gab ihnen die Idee für ihr Projekt.

Sie wollen untersuchen, unter welchen Bedingungen Elefantendung zu Papier verarbeitet werden kann. Das Ziel dabei ist zu erforschen, wie der Prozess am besten funktioniert und warum dies so ist. Weiterhin möchten wir mit verschiedenen Methoden und Zusätzen arbeiten und unsere Ergebnisse mit anderem Papier vergleichen.
Die Jungforscher wollen herauszufinden, inwiefern Elefantendung die herkömmliche Art Papier herzustellen, ergänzen und/oder sogar ersetzen kann, damit nicht so viele Bäume gefällt werden müssen. Den Elefantendung für die Versuche hat das Geschwisterpaar freundlicherweise von der Wilhelma gestellt bekommen.
Eine heiße Angelegenheit - Handwärmer im Test
Agapi Kourtidi, 12 Jahre und Christina Eleni Kirpigkidou 11 Jahre, Otto-Hahn-Gymnasium Nagold
"Aufgrund der Corona-Pandemie muss dieses Jahr im Klassenzimmer intensiv gelüftet werden und uns wird schnell kalt. Daher haben wir Handwärmer mitgenommen und kamen so auf unsere Forschungsidee!
Wir wollten untersuchen, welche Stoffe in den Handwärmern enthalten sind. Dafür recherchierten wir im Internet und unternahmen Versuche mit den gekauften Handwärmern, um herauszufinden: Wie lange bleiben die Handwärmer warm und wie warm werden sie? Welche chemische Reaktion findet statt, sodass der flüssige Zustand der Handwärmer in den festen übergeht bzw. andersrum? Bei welcher Temperatur findet der Wechsel dieses Zustandes statt? Welche Funktion hat das Metallplättchen, welches sich in Handwärmern befindet?
Wir sammelten verschiedene Formen und Größen und verglichen sie bzgl. ihrer höchsten Wärme und ihrer Wärmeerhaltung.
Am Schluss stellten wir eigene Handwärmer her, die verschiedene Verhältnisse der Stoffe hatten und verglichen sie mit den gekauften."
Seifenblasen zum Anfassen
Ronja Steiner10, Binan Alsamak, 11
In diesem Projekt wollen Ronja Steiner zbd Binan Alsamak eine Seifenblasenmischung finden, mit der sie Seifenblasen (mit Handschuhen) hin und her spielen können. Die Jungforscherinnen haben fertige Mischungen getestet und Rezepte im Internet gesucht und gemischt. Dabei ist Ihnen aufgefallen, dass manche Seifenblasen stabiler sind als andere. Außerdem platzen die Blasen aus unterschiedlichen Mischungen beim Berühren mit verschiedenen Stoffen unterschiedlich schnell. Deshalb wollten die Tüftlerinnen herausfinden, wovon es abhängt, ob sich Seifenblase und Untergrund vertragen. Dazu haben sie auch eigene Rezepte entwickelt.
Ronja Steiner besucht das Schickhardt-Gymnasium in Herrenberg und Binan Alsamak geht auf die Gemeinschaftsschule in Bondorf. Sie haben eine Seifenblasenmaschine gebaut, um den Puste-Vorgang zu vereinheitlichen. Dann haben sie mehr als 20 Flüssigkeiten auf vielen verschiedenen Untergründen getestet.
Wer sich mit Fleecehandschuhen Seifenblasen zuspielen will, kann sich aus Frosch Spülmittel, Glukosesirup, Glyzerin und destilliertem Wasser eine passende Flüssigkeit herstellen.

Spülmittel - Der Schaum macht‘s? Die Schaumbildung von Spülmitteln und deren Einfluss auf die Spülwirkung.
Aaron Marquardt, Maria Dizinger
Spült man sein Geschirr von Hand, bemerkt man, dass sich manchmal richtige Schaumberge auftürmen und manchmal nur wenige Schaumflocken auf der Wasseroberfläche schwimmen. Woran liegt das? Stimmt die Annahme, dass viel Schaum im Spülbecken auch eine gute Reinigungskraft bedeutet? Aron (11) und Maria (12) vom Otto-Hahn-Gymnasium wollen untersuchen unter welchen Bedingungen eine optimale Schaumentwicklung im Spülwasser entsteht: Ist diese abhängig von der Temperatur des Wassers, der Spülmittelmenge, dem Zeitpunkt der Zugabe des Spülmittels oder der Weise wie das Spülmittel in das Spülwasser eingerührt wird.
Die Versuchsreihe wollen die Jungforscher dann weiterführen, indem sie untersuchen, ob die Reinigungswirkung eines Spülmittels abhängig von dessen Schaumanteil ist. Um herauszufinden, ob es Unterschiede zwischen den Spülmitteln unterschiedlicher Hersteller gibt, führen wurden weitere Untersuchungen unter der Verwendung verschiedener Spülmittelmarken durchgeführt.
BlitzBlank sauber ?! - streifenfreier Blick durchs Fenster
Anabel Pietsch, 11, Natalia Lorenz, 12 Jahre - Schülerinnen des Otto-Hahn-Gymnasiums
Wer möchte nicht einen klaren Durchblick haben - durch saubere streifenfreie Fenster?!
In unserer Arbeit möchten Anabel Pietsch und Natalia Lorenz verschiedene Fensterputzmittel und Fensterputztücher vergleichen und so herausfinden, welches die beste Kombination ist. Dafür testen die Schülerinnen des Otto-Hahn-Gymnasiums verschiedene Reinigungsmittel und Tücher bei unterschiedlichen Verschmutzungen. Sie möchten auch selbst Fensterputzmittel mischen und testen. Dabei wollen die Tüftlerinnen prüfen, ob und inwiefern diese umweltfreundlicher sind als gekaufte Mittel.
Zu Beginn des Projektes haben die Schülerinnen bei ihren Nachbarn eine Befragung zum Fensterputzen durchgeführt. Ihr Ziel ist es, dass sie ihren Nachbarn über die beste Fensterputzart beraten und diese von ihnen ausprobieren lassen können.

Riesenseifenblasen
Ronja Steiner, 12; Friederike Hess, 12; Schickardt-Gymnasium Herrenberg
"Wir haben Riesenseifenblasen erforscht. Dazu haben wir unsere Seifenblasenmischungen in ein ringförmiges Becken geschüttet, in dessen Mitte eine Person stehen kann. Eine zweite Person kann dann mit einem Reifen große Seifenblasen nach oben ziehen, in denen die erste Person steht. Das Becken und den Zugring haben wir aus dem Set SES Mega Bubbles. Ideen und Material für Seifenblasen-Flüssigkeiten haben wir aus dem Internet. Wir haben erforscht, ob man die Riesenblasen bei unterschiedlichen Flüssigkeiten verschieden hoch ziehen kann und ob sie unterschiedlich lange halten. Wir wollten auch herausfinden, wo sie platzen. Dazu haben wir Filme mit einer Hochgeschwindigkeitskamera gemacht. Wir haben die Dichte, den pH-Wert und die Viskosität untersucht, um herauszufinden, welche Eigenschaften eine gute Mischung hat.
Eine billige und gut funktionierende Mischung kann man aus Wasser, Fairy Ultra Spülmittel und Tapetenkleister herstellen. "
Echt übel! Liegt's an der Beschleunigung? Soll ich im Bus woanders sitzen?
Lukas Hölzelberger, 11 Jahre, Jakob Schulz, 12 Jahre, Leon Neidhart, 11 Jahre ; Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums
"Für Reiseübelkeit, z.B. beim Busfahren gibt es viele Ursachen: Kurvige Strecken, Geschwindigkeit des Fahrzeugs, visuelle Ablenkung und persönliche Neigung zur Reisekrankheit.

Die Punkte Geschwindigkeit und Kurvigkeit der Strecke lassen sich indirekt über die Messung der Beschleunigung erfassen, die der Körper beim Busfahren erfährt. So wollten wir herausfinden, an welcher Position im Bus die Beschleunigung geringer ist und Reiseübelkeit deshalb weniger stark auftritt.

Die Messungen wurden mithilfe der App phyphox® (=physical phone experiments) durchgeführt; die graphische Auswertung erfolgte über Excel.

Anhand unserer Ergebnisse empfehlen wir, sich im Bus vorne links hinzusetzen. Allerdings konnten wir feststellen, dass auch Fahrstil, Verkehrssituation, Fahrzeug und Straßenoberfläche Einfluss haben auf die Beschleunigung, die der Körper während der Fahrt erfährt. "
Coke Racer 3000 - Das Raketenauto mit Antrieb aus Haushaltsprodukten
Leo Kirschlager, 12; Nils Böhringer, Otto-Hahn-Gymnasium
"Cola und Mentos – Backpulver und Essig, oder doch etwas ganz anderes? Wir suchten die beste Kombination aus im Haushalt verfügbaren Produkten, die miteinander reagieren, als Antrieb für unser Raketenauto.
Im ersten Schritt erforschten wir die Reaktion der unterschiedlichen Haushaltsprodukte und verglichen diese miteinander.
Am Ende unserer Versuche gab es ein paar Kombinationen, die ungefähr gleich gut waren. Bei der weiteren Betrachtung legten wir Wert auf die folgenden Kriterien: Heftigkeit der Reaktion und max. erreichter Druck, Umweltschutz, Haushaltsmittel, Handhabung und Umsetzung in einem Raketenauto, das im Freien betrieben werden soll.
Unser Testsieger ergab sich schließlich als: Natron, Zitronensäure und Wasser.
Diese Siegerkombination benutzten wir dann als Treibstoff für unser Raketenauto und ließen es richtig krachen, indem wir damit Fahrversuche machten. Das Raketenauto fuhr über 55m weit und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 47km/h."
Funkt´s? Welche Materialien erzeugen beim Aneinanderreiben eine elektrostatische Ladung?
Manuel Ehnes, Björn Steiner
Björn (11) und Manuel (11) ist Folgendes aufgefallen: Wenn man mit bestimmten Schuhen über besondere Fußböden läuft, bekommt man an Türklinken oder Metallgeländern öfter einen Stromschlag. Das Forscherteam aus dem Schickhardt Gymnasium und dem Otto-Hahn-Gymnasium will herausfinden, bei welchen Materialkombinationen man sich elektrostatisch auflädt und ob es Kombinationen gibt, bei denen der Effekt besonders stark ist. Um vergleichbare Messergebnisse zu erhalten, haben die Tüftler einen LEGO Mindstorms Roboter gebaut, welcher zwei verschiedene Materialien aneinander reiben kann. So werden Unterschiede vermieden, die sich beim Reiben von Hand ergeben.
In einem weiteren Schritt haben Manuel und Björn den Roboter und seine Programmierung so erweitert, dass auch die Messung automatisch durchgeführt wird. Sie messen die Ladung des Materials nicht direkt. Das Material wird einem Alufoliestreifen angenähert, bis dieser sich bewegt. Der Roboter nimmt diese Bewegung wahr. Ist das Material stärker geladen, bewegt sich die Alufolie früher. Mit den Robotern haben die Jungs viele unterschiedliche Materialkombinationen getestet und tatsächlich Unterschiede in der Stärke der Aufladung festgestellt.

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