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Salicylsäuregehalt in Kosmetika - Reine Haut oder nur ein reiner Etikettenschwindel?

Lea Salome Marquardt
Spätestens als Jugendliche kommt man einmal mit Salicylsäure in Kontakt. Salicylsäure ist oft in Hautpflegeprodukten, die man im Drogeriemarkt kaufen kann, enthalten. Sie hat eine antibak-terielle Wirkung und hemmt das Wachstum von Mikroorganismen. Daher wird sie häufig zur Be-handlung von Akne eingesetzt. Doch wie viel Salicylsäure ist in den einzelnen Produkten zur Hautreinigung enthalten? Welches Produkt wirkt am besten antibakteriell? Und unterscheiden sich die einzelnen Produkte einer Markenreihe in ihrem Salicylsäuregehalt?

Um Antwort auf diese Fragen zu erhalten, entwicklt die 14jährige Lea vom Otto-Hahn-Gymnasium eine Versuchsanordnung.
Gibt man zu einer Salicylsäure-Lösung Eisen(III)chlorid-Lösung so verfärbt sich diese lila. So kann also Salicylsäure nachgewiesen werden. Je intensiver das Lila, desto höher die Konzentration. Mithilfe eines UV/Vis-Spektrometers kann die Farbintensität bestimmt werden. Daraus lässt sich eine Kalibrierkurve erstellen, mit der man auf den Salicylsäuregehalt in Kosmetika schließen kann. Als Ergebnis kann man feststellen, dass mit der Kalibrierkurve der Salicylsäuregehalt in verschiedenen Produkten bestimmt werden kann. Die Konzentration der jeweiligen Produkte ist nachvollziehbar und somit werden wir nicht von den Etiketten „angeschwindelt“. Messfehler können durch die unterschiedlich starken Streuungen der einzelnen Wellenlängen innerhalb der Probe und oder durch Agglomeratbildung entstehen.

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